O2-Werbung / Kaffee-Automaten

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O2-Werbung in der Mensa

Bei uns gingen einige Beschwerden ein, dass die neue Werbung in der Mensa, welche auf die Fenster geklebt wurde, den Raum gerade jetzt unnötig dunkel macht. Es wurden auch andere Gründe gegen die Werbung vorgetragen. Wir haben alles an die entsprechende Stelle weiter geleitet und um Stellungnahme gebeten. Sobald wir die haben, wird sie hier publiziert.

Verschwundene Kaffee-Automaten

Vor kurzem sind die Kaffeeautomaten aus U1 verschwunden. Dazu haben uns einige Studierende angesprochen. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass die Automaten aus brandschutztechnischen Gründen entfernt wurden. Es wird daran gearbeitet, dass wir wieder Automaten bekommen, wie lange das dauert, konnte man uns aber nicht sagen.

Update:

Wir haben die folgende „Antwort“ erhalten.  Darin wurden unsere Fragen zwar nicht beantwortet, wir stellen sie trotzdem wie versprochen hier zur Verfügung. Die „Antwort“ war außerdem ein Serienbrief, was zum einen an der unterschiedlichen Formatierung von „Sehr geehrter Herr“ und „Dietze“ zu erkennen war und zum anderen daran, dass unter der Antwort noch die ursprüngliche E-Mail hing – allerdings nicht unsere, sondern die eines anderen Beschwerdeführers.

Natürlich ist die Angelegenheit für uns damit nicht abgeschlossen.

Sehr geehrter Herr Dietze,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Damit Sie sich die Studierenden voll und ganz auf Ihr Studium konzentrieren können, ist das Studentenwerk Düsseldorf als erfahrener Partner für Sie da. Wir bieten ihnen eine Vielzahl von Leistungen, die ihnen das Leben im Studium leichter machen. Um diese Leistungen erbringen zu können, generiert das Studentenwerk eigene Umsätze z.B. durch die Vermietung von Wohnraum und die Bewirtschaftung von Mensen und Cafeterien, hat Einnahmen durch die Sozialbeiträge der Studierenden sowie Werbeaktivitäten und Promotions externer Anbieter und erhält Zuschüsse vom Land. Aus den von vielen Hochschulen erhobenen Studiengebühren das erhält Studentenwerk keine Geldmittel.

Ohne die Einnahmen können wir den Studierenden kein so umfangreiches Angebot mehr anbieten und auch die Preise und der Sozialbeitrag, zurzeit 73,20 € je Semester, das entspricht 12,20 € monatlich, könnten nicht auf diesem Niveau gehalten werden.

Das Angebot des Studentenwerks auf einen Blick:

Gastronomie

  • Sechs Mensen, zwei Essenausgabestellen, restaurant und bar campus vita mit Abendverpflegung und elf Cafeterien
  • Täglich werden in den Mensen circa 4.900 Essen verkauft.
  • Catering, Tagungen, Konferenzen und Seminare

Studentisches Wohnen

  • Vermietung von preisgünstigem Wohnraum in 18 Wohnanlagen mit über 3.500 Wohnplätzen
    [Anm.: Wir erinnern uns: oben wurden die Wohnräume als Umsatzquelle genannt. Ob ca. 250 Euro für 20 Quadratmeter günstig sind darf jetzt jeder selbst entscheiden (zahle 700 Euro für 77 Quadratmeter (warm))]

Studienfinanzierung

  • BAföG-Beratung, Bearbeitung und Bewilligung der Anträge
  • Beratung und Vergabe von zinslosen Studienabschlussdarlehen (DAKA)
  • Beratung zur Studienfinanzierung
  • Vergabe von Zuschüssen und Darlehen aus den Sozialfonds für in Not geratene Studierende

Beratungen und Service

  • Beratung für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung
  • Psychologische Betreuung in Notsituationen
  • Hilfestellung für ausländische Studierende

Jobportal [Anm.: Firmen, die dort Angebote einstellen möchten, werden zur Kasse gebeten]

  • Organisation des Deutsch-Französischen und Deutsch-Polnischen Studierendenaustausches
  • Ausstellung des Deutsch-Französischen Sozialausweises und des Internationalen Studierendenausweises (ISIC)
  • Angebot interkultureller Veranstaltungen
  • Private Unfallversicherung
  • Krankenversicherung für ausländische Studierende

Kinderbetreuung

  • Vier Kindertagesstätten mit insgesamt 187 Kindertagesstättenplätzen [Hier werden drei erwähnt. Man hat den Fehler inzwischen anscheinend bemerkt und behoben.]
  • Beratung und Information für schwangere Studentinnen und studierende Eltern über ihre Rechte, finanzielle Beihilfen sowie Betreuungseinrichtungen

Wir bedauern, dass Sie sich durch die Werbemaßnahmen gestört fühlen und bitten um Ihr Verständnis.

Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gern wieder an uns wenden – besuchen Sie uns persönlich, im Internet oder rufen Sie uns an.

Wir hoffen, dass Sie sich in unseren Einrichtungen weiterhin wohl fühlen.

Freundliche Grüße

Kerstin Münzer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Studentenwerk Düsseldorf
Gebäude 21.12, Ebene 02, Zimmer 02.12
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf

Tel. 0211 81-13314
Fax 0211 81-11399
muenzer@studentenwerk-duesseldorf.de
www.studentenwerk-duesseldorf.de

Noch ein Update:

Nach einer erneuten E-Mail von uns hat sich der Geschäftsführer des Studentenwerks eingeschaltet. Seine E-Mail war zumindest mit Bezug auf den vorhergehenden Schriftverkehr und hat einige offene Fragen beantwortet. Zum Beispiel wissen wir jetzt, dass die Werbemaßnahme auf einen Gesamtzeitraum von zwei Monaten befristet ist. Rein rechtlich gesehen darf das Studentenwerk in der Mensa machen, was es möchte, da es Betreiber und Eigentümer der Mensa ist. Rein rechtlich gesehen, steht es jedem Studierenden frei, bei Subway zu essen.

Zu den Kaffeeautomaten:

Sowohl das Studentenwerk als auch der Automatenaufsteller sind daran interessiert, dass die Automaten wieder aufgestellt werden. Es wurde bereits beschlossen, dass durch eine Kapselung der Automaten (also ein kleiner, separater Raum) die Anforderungen bezüglich des Brandschutzes erfüllt werden. Die Automaten kommen also definitiv wieder.

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2 Kommentare zu O2-Werbung / Kaffee-Automaten

  1. daniel sagt:

    Vielen Dank für das Update. Die Antwort ist echt lächerlich. Wenn 73.30 Euro nicht ausreichen, soll man eben ein paar der 100 TFT’s wieder abbauen. Früher hat das auch ohne funktioniert.

  2. lukas sagt:

    Richtig. Zumal die Dinger in jeder Ecke hängen, zum Teil dasselbe Essen abbilden oder für völlig überflüssige Kamerafahrten über Nachspeisen benutzt werden, die es nict einmal im Angebot gibt. Das Studio, das diese Aufnahmen macht ist bestimmt auch nicht billig.

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